Eine Arbeitsprobe lässt Bewerbende eine typische Aufgabe des Berufs ausprobieren. Sie zeigt mehr als ein Zeugnis, weil sie Verhalten sichtbar macht. Probearbeiten geht weiter und dauert oft einen oder mehrere Tage.
Gute Praxis
- Zweck klar machen: Es geht um gegenseitiges Kennenlernen, nicht um Gratisarbeit.
- Aufgaben passend wählen: Kurz, überschaubar, ohne Vorkenntnisse lösbar.
- Betreuung sichern: Eine feste Ansprechperson begleitet.
- Beobachten statt bewerten: Mit Bogen und Kriterien (Beobachtungsbogen).
- Rückmeldung geben: Jede Person erfährt, was beobachtet wurde.
Arbeitsprobe als Spiel
Manche Aufgaben lassen sich spielerisch gestalten, zum Beispiel als Teamaufgabe mit begrenzten Mitteln. Dann sind Regeln, Ziel und Beobachtungsfelder besonders wichtig (Game-based Assessment).
Fazit
Arbeitsproben sind eines der aussagekräftigsten Verfahren, wenn sie kurz, fair und gut vorbereitet sind. Sie zeigen Bewerbenden zugleich, wie die Arbeit wirklich aussieht.
Dazu im Video
▶ 0:39Arbeitsprobe fair gestalten
Echte Aufgaben für die Auswahl, ohne Bewerbende auszunutzen.
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