Bewerbende erleben das Verfahren aus anderer Sicht als der Betrieb. Ihre Rückmeldungen zeigen, wo es hakt, und sind eine der günstigsten Quellen für Verbesserungen (Candidate Experience).
Wann und wie fragen
- Nach der Bewerbung: Kurze Frage zur Einfachheit des Formulars
- Nach dem Gespräch oder Spiel: Drei bis fünf Fragen
- Nach Zu- oder Absage: Freiwillige Umfrage
- Nach dem Start: Was war im Verfahren hilfreich oder irritierend?
Gute Fragen
- Wie verständlich war der Ablauf?
- Wie haben Sie die Atmosphäre erlebt?
- Was würden Sie anders machen?
- Würden Sie den Betrieb weiterempfehlen?
Nutzen
Besprechen Sie Rückmeldungen im Team, wählen Sie zwei bis drei Verbesserungen und prüfen Sie nach einigen Monaten, ob sich etwas verändert hat (Rückmeldeschleife).
Fazit
Wer Bewerbende nach ihrer Sicht fragt, gewinnt wertvolle Hinweise und zeigt Respekt. Das verbessert Verfahren und Image.
Weiterlesen
Absagen schreiben, die ankommen
Warum eine gute Absage zum Employer Branding gehört und wie sie aufgebaut ist.
Lesen →Bewerbungen schnell beantworten: Gegen Ghosting auf beiden Seiten
Warum Tempo bei Jugendlichen entscheidend ist und wie Betriebe schnell antworten, ohne Qualität zu verlieren.
Lesen →Rückmeldegespräche führen: Wie Rückmeldung wirkt
So geben Sie nach einem Spiel, Praktikum oder Assessment Feedback, das Menschen weiterbringt.
Lesen →