Ein Talent Pool ist eine Sammlung von Kontakten, die für spätere Besetzungen infrage kommen. Er entsteht aus Initiativbewerbungen, früheren Bewerbungen, Messekontakten oder Praktikumsgesprächen. Wer ihn pflegt, muss bei einer freien Stelle nicht bei null anfangen.
Vier Schritte zum Pool
- Einwilligung einholen: Ohne klare Einwilligung dürfen Daten nicht dauerhaft gespeichert werden.
- Ordnen: Nach Beruf, Region und Startzeitpunkt sortieren, nicht nach Bauchgefühl.
- Kontakt halten: Zwei bis drei Nachrichten im Jahr, zum Beispiel zu Veranstaltungen oder neuen Plätzen (Talentbindung).
- Aufräumen: Daten regelmäßig prüfen und rechtzeitig löschen (Löschkonzept).
Was in den Pool gehört
- Menschen, die knapp nicht zum Zug kamen und gern wiederkommen dürfen
- Interessierte aus Praktika, Schnuppertagen und Messen
- Ehemalige, die zurückkehren könnten (Boomerang Employees)
Fazit
Ein Talent Pool lohnt sich, wenn er klein, aktuell und freundlich gepflegt wird. Datenschutz und Respekt sind dabei keine Hürde, sondern die Grundlage.
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