Punkte, Abzeichen und Ranglisten sind die sichtbarsten Spielelemente. Sie wirken stark, sind aber nicht für jede Situation geeignet.
Die drei im Vergleich
- Punkte: Zeigen Fortschritt. Gut, wenn sie für sinnvolles Verhalten vergeben werden.
- Badges: Würdigen Etappen. Gut, wenn sie etwas bedeuten und erreichbar sind.
- Ranglisten: Zeigen Vergleich. Motivierend für manche, belastend für andere.
Regeln für den Einsatz
- Punkte an Lernziele knüpfen, nicht an bloße Aktivität
- Badges für Entwicklung vergeben, nicht nur für Bestleistung
- Ranglisten freiwillig und möglichst in kleinen Gruppen nutzen
- Eigenen Fortschritt höher gewichten als Vergleich mit anderen
- Bei Auswahlverfahren keine öffentlichen Ranglisten verwenden
Fazit
Nutzen Sie Spielelemente gezielt und dosiert. Weniger ist oft mehr, und Fortschritt zählt mehr als Platzierung.
Dazu im Video
▶ 0:28Punkte, Badges und Ranglisten
Wann die bekanntesten Spielelemente helfen und wann sie schaden.
Weiterlesen
LernenSpiele2 Min.
Flow und Schwierigkeit: Warum die richtige Herausforderung zählt
Warum Spiele und Lernaufgaben weder zu leicht noch zu schwer sein sollten.
Lesen →LernenSpiele2 Min.
Planspiele in der Ausbildung einsetzen
Wie Auszubildende betriebliche Zusammenhänge im Spiel erleben und verstehen.
Lesen →SpieleLernen2 Min.
Storytelling in Lernspielen: Geschichten, die Lernen tragen
Wie eine gute Rahmengeschichte Motivation und Merkfähigkeit unterstützt.
Lesen →