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Mentoring und Buddy-Programm: Begleitung im Ausbildungsalltag

Wie Patenmodelle Azubis beim Ankommen helfen und worauf es beim Aufbau ankommt.

Redaktion GameRecruit · Stand: Oktober 2026

Neu im Betrieb, neu im Team, neue Regeln: Ein Buddy-Programm gibt Auszubildenden eine Person an die Seite, die sie einfach alles fragen können. Mentoring geht oft weiter und begleitet über längere Zeit.

Unterschied im Überblick

  • Buddy: Kollege oder Kollegin, meist aus dem nahen Umfeld, für Alltag und Orientierung
  • Mentor: Erfahrene Person, oft aus anderem Bereich, für Entwicklung und Perspektive

So bauen Sie ein Programm auf

  1. Ziele festlegen: Ankommen, Bindung oder Entwicklung?
  2. Passende Personen finden: Freiwillige, die gern erklären.
  3. Rollen klären: Was gehört dazu, was nicht?
  4. Zeit einplanen: Feste Treffen, zum Beispiel alle zwei Wochen.
  5. Begleiten und auswerten: Rückmeldungen aller Beteiligten einholen.

Gespräche, die helfen

  • Wie war deine Woche? Was lief gut, was war schwierig?
  • Was würdest du gern lernen?
  • Wo brauchst du Unterstützung?

Ein Beispiel für einen Start

Ein Betrieb sucht für jede neue Auszubildende einen Buddy aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr. Der Buddy bekommt eine halbe Stunde pro Woche freigestellt und ein Gesprächsleitfaden mit drei Fragen: Wie war deine Woche? Was hat gut geklappt? Wobei kann ich helfen? Nach drei Monaten wechseln die Gespräche auf alle zwei Wochen. Die Ausbildungsleitung fragt beide Seiten nach sechs Monaten, wie es gelaufen ist, und passt das Programm an.

Ein Gesprächsleitfaden

  • Ankommen: Wie fühlst du dich? Was hat dich überrascht?
  • Arbeit: Was klappt, was fällt schwer? Wo brauchst du Hilfe?
  • Team: Wie kommst du mit den anderen zurecht?
  • Lernen: Was möchtest du als Nächstes können?
  • Privates: Nur, was die Person freiwillig erzählt.

Typische Hürden

  • Buddys sind überlastet und haben keine Zeit.
  • Die Rolle ist unklar: Wer entscheidet, wer berät?
  • Das Programm ist nur Pflichtaufgabe ohne Anerkennung.
  • Neue und Buddys passen nicht zusammen und können nicht wechseln.

Mentoring über längere Zeit

Mentoring begleitet Entwicklung: Welche Aufgaben passen? Wohin führt der Weg? Mentorinnen und Mentoren sind meist erfahrene Beschäftigte aus anderen Bereichen, die Einblicke geben und Netzwerke öffnen. Sie müssen nicht fachlich zuständig sein, sondern zuhören und Fragen stellen können (Mentoring in der Ausbildung).

Erfolg erkennen

Ein gutes Programm erkennen Sie daran, dass Neue sich willkommen fühlen, Fragen stellen und sich früh einbringen. Das zeigt sich auch in der Zufriedenheit und im Verbleib (Verbleibquote).

Fazit

Eine feste Ansprechperson macht den Einstieg leichter und senkt das Risiko von Abbrüchen (Onboarding).