Immer mehr Bewerbende nennen Gaming oder E-Sport in ihrem Lebenslauf. Manche Betriebe sind unsicher, was sie daraus lesen sollen. Ein sachlicher Umgang hilft allen Seiten.
Grundsätze
- Spielerfahrung ist ein Interesse wie andere Hobbys, kein Beweis für Fähigkeiten
- Konkrete Rollen und Erlebnisse sind aussagekräftiger als Spielzeiten
- Vorurteile in beide Richtungen vermeiden: weder „Zocker“ noch „Talent“
Fragen für das Gespräch
- Welche Spiele spielst du, und was gefällt dir daran?
- Hast du in einem Team gespielt? Welche Rolle hattest du?
- Wie bist du mit Niederlagen oder Konflikten umgegangen?
- Was hast du dabei gelernt, das du im Beruf brauchen könntest?
Transfer prüfen
Welche Fähigkeiten aus dem Spiel sind für die Aufgabe relevant? Teamabsprache und Planung eher als Reaktionsgeschwindigkeit. Der Transfer ist möglich, aber nicht automatisch (Lerntransfer).
Fazit
Gaming-Erfahrung ist ein Gesprächsanlass. Mit offenen Fragen und klaren Kriterien lässt sie sich fair einordnen.
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